Der Wunsch etwas Neues zu gestalten und die eigene Geschäftsidee zum Fliegen bringen – das treibt Startup Gründer an. Große Ziele zu setzen ist das eine, doch sobald man mit der Idee auf die Straße geht, laufen einem lauter Kritiker über den Weg: „So was gibt es doch schon“, „Wie willst du das überhaupt umsetzen“,„Wer soll das denn kaufen“.

Das sind nur einige der Kommentare, die einem um die Ohren fliegen. Wer als Startup groß werden will, muss groß denken. Zeit, den „Think Big –Muskel“ zu trainieren:

1. Die eigene Motivation kennen

In der Gründungsphase heißt es erst Mal, die eigenen Ansprüche zurückzustellen: viel arbeiten und mit wenig Geld auskommen. Um so wichtiger, sich am Start den Sinn des Ganzen klar zu machen: Warum möchte ich gründen? Welche Vision und welche Ziele möchte ich verwirklichen? Klarheit über die eigenen Motivationsgründe bestärkt Gründer darin, ihre Ziele auch bei Durststrecken im Blick zu haben.

2. Auf die Stärken konzentrieren

Es gibt viele Gründe, warum eine neue Idee sich nicht durchsetzen kann. Umso wichtiger, sich auf die Argumente zu fokussieren, warum man es schafft, ein erfolgreiches Startup zu gründen. In welchen Situationen war ich ein Star? Welche Kompetenzen beherrsche ich besonders gut? Mit dem Fokus auf die eigenen Stärken erkennen Gründer, was ihr Geschäftsmodell unverwechselbar macht und können auf dieser Basis einen Wettbewerbsvorsprung ausbauen.

3. Erfolg denken

Erfolg beginnt im Kopf. Als Startup Gründer, muss man in der Lage sein, andere von der eigenen Idee überzeugen zu können: egal ob Mitgründer, potentielle Kunden oder Investoren – Gründer sind von Anfang auch Verkäufer. Sehen, was sein kann und nicht nur, was ist – hier ist die eigene Vorstellungskraft gefragt, aber auch kühle Planung und Recherche: Wie groß ist der Markt? Wie erreiche ich Traction für das Geschäftsmodell ? Die Potenziale einer Idee mit Zahlen und Fakten für sich selbst und andere greifbar zu machen, hilft Gründern dabei, Erfolg zu denken und ein guter Verkäufer zu sein.

Große Ziele erreichen und etwas bewegen – mit dem richtigen Mindset können Startup Gründer die Chancen ihrer Geschäftsidee voll ausnutzen.

Christine Purnell begleitet als Gründungscoach Startup Gründer bei der Realisierung ihrer Geschäftsidee.

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Foto Denys Nevozhai via unsplash